"Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun" Hotlist 2016

Mit der Hotlist werden jedes Jahr die besten deutschsprachigen Bücher aus unabhängigen Verlagen gekürt. Ich war schon unglaublich froh, dieses Jahr mit meinen „heiklen Passagen“ nominiert worden zu sein- jetzt ist allerdings eingetreten, womit ich nie gerechnet hätte: das Kuratorium des Wettbewerbs hat meinen Roman für die Kandidatenliste ausgewählt, aus der ab heute per Abstimmung die 10 Titel gewählt werden können, die letztlich auf die Hotlist kommen. Direkt zum Wahllokal geht es HIER.

LESEPROBE:

Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun
ISBN: 978-3-942181-84-6 | Edition PURE
Cover-Illustration: Sunset, New York Harbour von Henry Farrer
  • Format 11,5 x 18,5
  • 448 Seiten, gebunden
  • Überzug matt laminiert, Leseband
  • 19,90 € [D] | 20,50 € [A] | 28,50 SFR [CH]


Rezensionen:


Ein historischer, literarischer Spaß. "Ein biographischer Roman, der mit Fakten spielt und ein lesenswertes Panorama der damaligen Zeit und Literatur beschreibt. Der Roman erzählt episodenhaft und kurzweilig aus den stets wechselnden Perspektiven der Protagonisten, die sehr gegensätzlich waren und gänzlich andere Lebensweisen hatten. ... Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun“ ist eine lohnenswerte Reise."

(C) Hauke Harder von der Buchhandlung Almut Schmidt | Leseschatz [Lesen]
Würdige Reminiszenz "Das so hautnahe Miterleben zweier außergewöhnlicher Männer der Feder empfindet man als schmerzlich, was für Matthias Engels spricht, der in ausdruckstarker und gereifter Sprache mit diesem Buch eine würdige Reminiszenz an Wilde und Hamsun geschaffen hat."
(C) Daniela Loisl | histocouch.de [Lesen]
Das große Ganze "... Nie hat man das Gefühl, einer ganz großen Sache auf der Spur zu sein. Stets sind es die kleinen Dinge, die Engels in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt. ... Das große Ganze sieht man erst im Nachhinein. Und so ergeht es auch dem Leser, der erst auf den letzten Seiten begreift, wie Engels den Bogen schlägt, der beide Wege verknüpft. Erzählt wird nicht nur die Geschichte zweier ungleicher Dichter, es ist auch der Abschied von einer vergangenen Epoche, ein Zeitenwandel, dem das Ende des zweiten Weltkriegs einen donnernden Schlussakkord verpasst, bevor eine neue Zeit beginnen kann."
(c) Theresa Link | Blog [Lesen]
Ein großer Wurf "Es gibt sie also noch. Neuerscheinungen, die wie funkelnde Sterne den Bücherhimmel erleuchten. Eine Bereicherung für jeden Bücherschrank ..."
(C) Thorsten Trelenberg | histo-couch [Lesen]


Vortrag: "Staubige Mitbewohner"

Am 11.06.2015 durfte ich meinen Vortrag: Staubige Mitbewohner oder: eine Art Paradies. Im Rahmen der Festwoche WortWelten der Stadtbücherei Steinfurt, die 2015 seit 25 Jahren in ihrem wunderschönen Gebäude am Markt beheimatet ist, zu Gehör bringen. Ich las Texte der Weltliteratur, die sich mit Bibliotheken, Büchersammlungen, Lust & Frust des Lesens beschäftigen.

Mit dabei: Eva Demski, Georges Perec, Hans-Erich Nossack, Jose Luis Borges u.a..

"Feierabend" mit Thorsten Trelenberg

Vor 50 begeisterten Zuhörern servierten Flusspoet Thorsten Trelenberg und ich am 19.05.2015 unser literarisches 8-Gänge-Menü unter dem Titel: "Feierabend”-literarische Häppchen. 
Vom Gruß aus der Küche über Kurzgebratenes und Hauptgang lasen wir uns bis zu selbstgebackenem Kuchen und dem Absacker durch. Texte von Brecht, Born, Benn, Eckenga, Pavese, Treichel, Ernst Meister und schließlich Trelenberg und Engels unterhielten, erheiterten und regten das Publikum zum Nachdenken an. Zwischendrin war Platz für launiges Gekabbel und die ein oder andere Anekdote zum Gelesenen. Hinterher standen ein Süppchen, Sekt und Selters bereit, denn schließlich gab es mit dem 10-jährigen Bestehen meiner FBS Literaturkreise wirklich etwas zu feiern.
Ich danke dem großartigen Poeten und Vortragskünstler Thorsten Trelenberg aus Schwerte für die wunderbare Zusammenarbeit. Wir gaben als “größte Dichter Westfalens” (zusammen 3,96m) ein Gespann ab, das viele Zuhörer nach einer Neuauflage fragen ließ. Ich wär` jederzeit dabei!

Literaturtage des VS NRW in Steinfurt

Vom 15. bis 17. Mai trifft sich der Schriftstellerverband NRW in meinem Heimatort Steinfurt. (Diesen findet man übrigens mit etwas Geschick ca. 25 km nördlich von Münster).

An den zahlreichen kulturellen Knotenpunkten unseres Städtchens werden verschiedene Veranstaltungen stattfinden, etwa eine Lesung im kleinen, aber feinen Bauhaus-Museum oder ein Krimi-Abend in der historischen Konzertgalerie im Bagno (fürstlicher Lustgarten zwischen den beiden Ortsteilen).

Ich werde ebenfalls mit von der Partie sein – am 16.05. bei der Veranstaltung: Bilder-Dialog im wunderschönen Huck-Beifang-Haus. Vier AutorInnen lesen Texte zu von Steinfurter Schülern extra für diesen Anlass angefertigten Bildern. Ich wählte ein -na was wohl- Buch; getöpfert, aufgeschlagen, kryptisch…

 

Vielleicht hat ja Jemand Lust und Zeit! Zum Programm der Literaturtage geht es hier.


EISBLUMEN

Erste Lesung in 2014

 

Die erste Lesung im Jahr 2014 steht!

 

Am Sonntag, den 26.01. werde ich in der Stadtbücherei Steinfurt ab 16.00 Uhr gemeinsam mit weiteren Autoren am Lese-Sonntag teilnehmen.Es wird ein hübsches Rahmenprogramm und Möglichkeit zum Gespräch geben.

 

Vielleicht schon mal vormerken!


Vortrag : Verbrannte Dichter

zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung

Foto:Axel Engels
Foto:Axel Engels

Am 10 Mai jährte sich die Bücherverbennung der Nationalsozialisten zum

80.Mal. Aus diesem Anlass stellte ich am 15.05.2013 in der Stadtbücherei einige der Autoren und Bücher vor, die diesem Akt der Barbarei zum Opfer fielen.


Klabund                              Jakob Wassermann

Oskar Maria Graf            Erich Maria Remarque

Irmgard Keun                  u.a.


wurden in Bild, Text und Ton aus der Versenkung geholt.

Ein sehr aufmerksames Publikum,

die angenehme Atmosphäre im Kaminzimmer der Bücherei-

rundum ein gelungener Abend. Einen Dank an die Veranstalter!

 

 

 

Matthias Engels arbeitet ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte auf Verneigung vor „verbrannten Dichtern“

Matthias Engels hat sich intensiv mit der Literatur der „verbrannte Dichter“ beschäftigt.

Matthias Engels hat sich intensiv mit der Literatur der „verbrannte Dichter“ beschäftigt. Foto: Axel Engels

Steinfurt - 

Am 10. Mai 1933 warfen die Nationalsozialisten Bücher „undeutscher Autoren“ ins Feuer. In einer packenden Lesung erinnerte der Steinfurter Matthias Engels an die „verbrannten Dichter“, deren Werke auch in Münster in Flammen aufgegangen waren.

Von Axel Engels


Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten auf dem Opernplatz in Berlin Bücher „undeutscher Schriftsteller“. Auch an vielen anderen Orten, Münster ist da keine Ausnahme gewesen, kam es zu solchen verachtenswerten Aktionen „wider den undeutschen Geist“.

Der Steinfurter Autor Matthias Engels erinnerte anlässlich dieses 80. Jahrestags mit einer zeitdokumentreichen Lesung vor ganz vielen interessierten Besuchern am Mittwochabend an die „Verbrannten Dichter“. Mit sehr fundiert recherchierten Beiträgen verdeutlichte Engels in der Stadtbücherei die Hintergründe der Verfolgung der Autoren, die damals auf der schwarzen Liste standen. Er schaffte es auf sehr einfühlsame Art, die Sachverhalte in einer klaren und jederzeit verständlichen Art zu erläutern. Auch die Rolle der Studentenschaft bei den Bücherverbrennungen zeigte er mit Akribie und Detailgenauigkeit auf.

Bewegend und gleichzeitig bedrückend wirkten die damals verwendeten pathetischen „Feuersprüche“, mit denen die Verbrennungen untermalt waren. Selbst in Münster gab es einen der vielen Schandpfahle; dort soll, sagte Engels, nun ein Gedenkstätte entstehen zur Erinnerung an die damals Verfolgten.

Neben weniger bekannten Dichtern kamen natürlich Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, Erich Maria Remarque und Erich Kästner an diesem Abend mit Auszügen ihrer Werke zu Wort. Offene Briefe zeigten den Mut der von Folter und Konzentrationslager bedrohten Menschen. Bei der Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz hielt Propagandaminister Goebbels eine „flammende“ Rede, die ihn in den Augen der Literaten und Autoren als gescheiterten Intellektuellen zeigte.

Engels hat mit dieser Lesung eine mit Zeitdokumenten und Radioausschnitten bestens edierte Huldigung an die „Verbrannten Dichter“ geschaffen, einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung geliefert und auch die Auswirkungen dieser Verfolgungen für das kulturelle Leben nach dem Kriegsende aufgezeigt.

MÜNSTERSCHE ZEITUNG 17.05.2013

Artikel & Foto: Rainer Nix
Artikel & Foto: Rainer Nix

"KRIMI IM KELLER"-Lesung:

Xtra-Gleis, Hörstel, 28.02.2013


Gestern abend präsentierte ich meine "Sentimentalen Eichen" im wunderbaren Ambiente des Hotels & Restaurants Xtra- Gleis den Zuhörern.

Gut 40 Gäste waren der Einladung gefolgt, die den stimmungsvollen Gewölbekeller der Lokalität bis in den letzten Winkel füllten. Es hätten noch mehr Karten verkauft werden können, aber dann hätte ich noch Jemanden auf den Schoß nehmen müssen.

 

Interessiert und mucksmäuschenstill verfolgten die Anwesenden die Ermittlungen von van de Loo und Strothkamp, dessen tumbe Art wieder für einige Lachern sorgte. Die Beschreibungen des Steinfurter Bauhaus-Museums und der Umgebung, sowie die Münster-Passagen reizten Viele, die Orte einmal selbst in Augenschein zu nehmen.

 

Wie im Flug vergingen die zwei Stunden, bis ich mit einem klassischen Chillhanger endete.

Interessierte Fragen zum Entstehen des Buches und nach einer möglichen Fortsetzung wurden gestellt.  Ein schöner Abend klang mit Gesprächen aus.

 

Vielen Dank an die Veranstalter, die einen rundum gelungenen Leseabend auf die Beine gestellt haben!

 

Hier noch der Artikel der IBBENBÜRENER VOLKSZEITUNG dazu:

 

Zum Krimi in den Keller gehen

Münster, Borghorst, das Bagno in Steinfurt – es sind bekannte Orte, die im Mittelpunkt des Münsterland-Krimis „Sentimentale Eichen“ von Matthias Engels stehen. Donnerstagabend las der Autor im voll besetzten Kellergewölbe des Hotel-Restaurants Xtra-Gleis daraus vor.

 

HÖRSTEL. Die Buchhändlerinnen Hannelore Overmeyer und Irmgard Hagemann sind gespannt. „Es ist schon etwas anderes, wenn man einen Autor persönlich kennenlernt und er sein Buch vorliest“, sagen sie.

Münster, Borghorst, das Bagno in Steinfurt – es sind bekannte Orte, die im Mittelpunkt des Münsterland-Krimis „Sentimentale Eichen“ von Matthias Engels stehen. Donnerstagabend las der in Goch geborene und jetzt in Borghorst lebende Autor im voll besetzten, schummrig beleuchteten Kellergewölbe des Hotel-Restaurants Xtra-Gleis daraus. Ein Buch, das neben weiteren Veröffentlichungen sein erster Kriminalroman ist. Eingeladen zu dieser Lesung, die ruck, zuck ausverkauft war, hatte der Arbeitskreis Kunst und Kultur im Stadtmarketing Hörstel im Rahmen der Reihe „Krimi im Keller“.

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„Mein erster Kriminalroman ist mehr das, was meine Krimi-Buchhändler-Kollegin – denn ich bin auch noch buchhändlerisch tätig – eher einen Häkelkrimi als einen Schlachtplattenkrimi nennt“, stellt der Autor zu Beginn fest und lacht. Engels erklärt auch, warum er gerade dieses Werk geschrieben hat. Anlass ist das in 2011 in Borghorst eröffnete Bauhaus-Museum mit Werken des verstorbenen Steinfurter Künstlers Heinrich Neuy. Für Steinfurt-Borghorst sei das Museum etwas ganz besonderes. Und, wie Engels findet, in einer Kleinstadt wie jener eben auch ein ganz toller Hintergrund für einen Kriminalroman. Der Titel „Sentimentale Eichen“ sei Heinrich Heine entliehen, der als Rheinländer in „Deutschland, ein Wintermärchen“ die Westfalen so tituliert.

Die unterschiedliche Mentalität zwischen Westfalen und Rheinländern spielt auch in dem Krimi eine große Rolle, sie macht ihn amüsant. Der agile Kriminalhauptkommissar Gisbert van de Loo ist vor einiger Zeit aus dem Rheinland nach Münster versetzt worden, hat aber so seine Probleme mit seiner neuen Dienst-Heimat und der Mentalität der Westfalen. Zusammen mit seinem westfälischen Kollegen Franz Strothkamp, eher behäbig, wortkarg und langsam im Denken, soll van de Loo nun einen Kunstraub in Borghorst aufklären. Im dortigen Bauhaus Museum wurde ein Bild gestohlen – ein Fall, der äußerste Diskretion verlangt, geht es doch um den Ruf der Einrichtung.

Die unterschiedlichen Charaktere der beiden Männer und ihr Fall bieten den Stoff für das Buch, in dem es nicht nur um den Kunstraub geht, sondern auch um die rheinländisch-westfälische Zusammenarbeit der beiden Experten.

In der Pause verführte ein Buffet mit Köstlichkeiten aus der Xtra-Gleis-Küche zum Naschen. Danach erzählte und las der Autor, wie es weiter ging – spannend und humorig. Die Verdächtigen häufen sich. Als es dann im nächtlichen Bagno so richtig knistert, klappt Engels das Buch zu und schaut verschmitzt in die Runde. Denn wer der Täter ist, das will er natürlich nicht verraten. Wohl aber beantwortet er einige Fragen. Allerdings nicht die, ob es einen weiteren Krimi geben wird. Denn das hält sich Matthias Engels offen.

Autor: Marianne Sasse

 


WN 05.07.2012
WN 05.07.2012
MZ 05.07.2012
MZ 05.07.2012


Lesung im Huck-Beifang-Haus, Steinfurt

Impressionen von meiner Lesung beim Kunstverein Steinfurt in Kooperation mit der Stadtbücherei, 18.01.2012 im Huck-Beifang-Haus.

 

Ich las im ersten Teil aus meinen Romanen:Mann im Schatten und Springprozession. Kontrastprogramm: Der Roman um Thomas Manns Besuch in Münster 1911, schwierig laut zu lesen, stieß natürlich besonders wegen des regionalen Bezugs auf Interesse, aber auch die Nachahmung der Mann`schen Sprache wurde gelobt.

 

Springprozession konnte einige Lacher an den entsprechenden skurrilen Stellen erzielen, aber auch der Sinnsuche meines Helden Peter konnten die Zuhörer folgen.

 

Nach der Pause las ich erstmals öffentlich einen großen Teil der Gedichte aus:In Armstrongs Aufzeichnungen keine Engel.

 

Moderne Lyrik ist ja oft ungefähr so verständlich wie chinesisch und für den Zuhörer bei einmaligem Vortrag überwiegend genußfrei, daher hatte ich etwas Muffensausen. Ruhig und konzentriert folgte das Publikum meinem Vortrag und fragte im Anschluss um die Wiederholung einzelner Texte. Sehr schöne und sehr richtige Interpretationsansätze wurden spontan entworfen. Favoriten der Zuhörer waren hier:

Ich kann auch anders und Was man sagt

Eine gelungene Premiere. Sehr schönes Ambiente, interessiertes und freundliches Publikum, alles in allem:ein wunderbarer Abend!!!

Foto:Claudia Mertins
Foto:Claudia Mertins

Fotos: Claudia Mertins
Fotos: Claudia Mertins


„Neuy-Start“ zur Museumseröffnung

 

 

Borghorst - Der Titel passt perfekt zum Erscheinungstermin und ist doppeldeutig gemeint: „Neuy-Start“. So ist eine Sammlung von Prosa-Texten, Essays und Gedichten überschrieben, die Matthias Engels jetzt in einem kleinen Band herausgegeben hat und die sich alle auf Bilder des Borghorster Bauhauskünstlers Heinrich Neuy beziehen. In knapp einer Woche wird nach langer Planungs- und Bauphase das ihm gewidmete Museum am Kirchplatz eröffnet (die WN berichteten).


Zehn Autoren, die entweder einen Bezug zu Steinfurt oder aber zum Bauhaus haben, hat Matthias Engels in den zurückliegenden Monaten kontaktiert. Immer mit der Bitte, ihre Gedanken zu einem der mitgeschickten Bilder von Heinrich Neuy aufzuschreiben. „Alle haben sofort mitgemacht“, freut sich Matthias Engels, der selbst Buchhändler und Schriftsteller ist, über die Resonanz im Kollegenkreis. Und über deren spontane Kreativität. „Es ist unglaublich spannend, was dabei alles entstanden ist.“ Mal sind es nur wenige Worte, mal mehrere Seiten. Natürlich wird auch Heinrich Neuy zitiert. Das Vorwort (eigentlich nur eine Art Vorwort, wie es in dem Sammelband heißt) hat die Burgsteinfurter Autorin Eva Maaser verfasst, worauf Matthias Engels äußerst stolz ist. Ansonsten sind noch Steffen Dürre, Maike Frie, Wolfgang Huss, Gregor Limba, Clara März, Andrea P. Reiß, Hendrik Rost, Sabine Scho und Matthias Engels mit dabei.

 

1000 Exemplare hat der Verlag Tecklenborg zur Museumseröffnung gedruckt. Zu bekommen ist „Neuy-Start“ ab Donnerstag (2. Juni) im Museumsshop. Der Preis: 15 Euro.

Neuy-Tochter Hedwig Seegers ist überzeugt, dass ihr 2003 verstorbener Vater sich sehr über die Texte und Bildauslegungen gefreut hätte. „Er hat immer gerne mit anderen zusammengearbeitet.“ Egal ob Musiker oder Literaten. Ergebnisse dieser manchmal ungewöhnlichen Künstler-Kooperationen sollen demnächst auch im Bauhaus-Museum zu sehen sein.

VON GUDRUN NIEWÖHNER, STEINFURT